QUARTALSPROGRAMM

Handwerksmuseum
11.10.2011 - 26.02.2012
Wettbewerb "Kunsthandwerk in Dosen"

„Hochdosiert“ ist die zweiteilige große Ausstellung der Deggendorfer Museen. Die Dose als universeller Gebrauchs- und Ziergegenstand wird facettenreich beleuchtet. Das Stadtmuseum stellt die Geschichte des Behältnisses mit einem Augenzwinkern vor. Im Handwerksmuseum werden Dosen als modernes Produkt des zeitgenössischen Kunsthandwerks präsentiert. Sie sind das Ergebnis des 6. Internationalen Wettbewerbs für Handwerk und Design, den das Handwerksmuseum ausschrieb. Die Sparkasse Deggendorf lobte hierfür einen Förderpreis für Kunsthandwerk von 4.600 € aus.

Kunsthandwerker aller Sparten konnten sich mit bis zu drei aktuell von ihnen entworfenen und hergestellten Dosen bewerben. Material, Größe und Form der Dose waren freigestellt. Die einzige formale Vorgabe war, sie sollte einen abnehmbaren Deckel besitzen. Es bewarben sich 367 Kunsthandwerker aus 20 Ländern mit 733 Dosen. Nach einer Fotojury wurden 203 Kunsthandwerker mit 316 Dosen zugelassen: Ausgefallene, schlichte, edle, funktionale, skulpturale Dosen aus Glas, Keramik, Silber, Holz, Papier, Leder und Beton. Neben der Materialvielfalt überzeugt auch die formale und funktionale Bandbreite. Ein hochdosiertes Dosenuniversum für alle Lebenslagen und mit unterschiedlichsten Nutzungen breitet sich aus: Von Abzweigdose, über Hochstapler, Dosen mit Geheimfächern, Spieldosen, Schatzräumen, figürliche Dosen bis hin zur letzten Dose, der Urne. Die kleinste Dose ist eine Tabakbefeuchterdose aus Silber, die nur 7 mm groß ist, das größte Behältnis ist 75 cm hoch und wiegt 17 kg. Manche Dosen können wieder mehr, sie sind Vase, Karaffe, Kerzenleuchter und andere bestechen durch ihre umwerfende Schönheit.

Eine hochkarätige Fachjury bestimmte die sechs Preisträger:
1. Preis im Bereich Keramik: Hans Fischer, Passau
1. Preis im Bereich Holz: Ernst Gamperl, München
1. Preis im Bereich Silber: Silke Lazarevic, Dresdorf, Josphine Lützel, Winterhausen und Eva Reidel, Obergangkofen
Anerkennungspreis: Petr Tregner, Nový Bor, CZ

In der Jury wirkten mit: Wolfgang Lösche, Leiter der Galerie Handwerk der Handwerkskammer für München und Oberbayern, Annette Ody M.A., Fachschulrektorin der Keramikschule Landshut, Peter Verburg, Silberschmiedemeister, Obergangkofen, Jürgen Fröbus, Sparkasse Deggendorf, die Museumsleiterin Birgitta Petschek-Sommer M.A. und Ulrike Schwarz M.A., wiss. Mitarbeiterin des Handwerksmuseum.

 Zur Aus­stel­lung er­scheint ein Ka­ta­log.



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