QUARTALSPROGRAMM

Handwerksmuseum
16.10.2005 - 05.03.2006
Die Handtasche

Wettbewerb für Handwerk und Design

Was lie­ben Frau­en noch mehr als Schu­he, ge­nau, ih­re Hand­ta­sche. Schlie­ß­lich ist sie bes­te Freun­din, Staus­sym­bol und Spie­gel ih­rer See­le zu­gleich. Zei­ge mir Dei­ne Ta­sche und ich sa­ge Dir, wer Du bist!

Dem Kult­ob­jekt "Hand­ta­sche" ha­ben sich die Deg­gen­dor­fer Mu­se­en ver­schrie­ben und wid­men ihr bis März 2006 ei­ne zwei­tei­li­ge Aus­stel­lung. Im Stadt­mu­se­um Deg­gen­dorf ist die "klei­ne Kult­ge­schich­te ei­nes Frau­en­lieb­lings" zu be­stau­nen. Die Ge­schich­te der Hand­ta­sche im Spie­gel der Mo­de, aber auch Psy­cho­lo­gi­sches, Wit­zi­ges und Skur­ri­les wer­den the­ma­ti­siert. Im Hand­werks­mu­se­um über­ra­schen 137 Hand­ta­schen von 124 Mo­de-, Tex­til-, Pro­dukt-, In­dus­trie­de­si­gner, Schnei­der, We­ber, Fil­zer, Fein­täsch­ner, Schuh­ma­cher, Tex­til­künst­ler, Bil­den­de Künst­ler, Ar­chi­tek­ten, Schrei­ner, Buch­bin­der, Pa­pier-, Glas- und Schmuck­ge­stal­ter aus zehn Län­dern. Von schrill bis klas­sisch, wit­zig bis prak­tisch, na­he­zu al­le Hand­ta­schen­ty­pen sind ver­tre­ten. Es sind dies die Er­geb­nis­se ei­nes Wett­be­wer­bes, den das Hand­werks­mu­se­um im Ja­nu­ar 2005 aus­schrieb. Die Spar­kas­se Deg­gen­dorf lob­te hier­für ei­nen För­der­preis von 3000.-- € aus.

Von der Ta­sche für den Schnup­fen­ge­plag­ten All­e­rgi­ker bis hin zur "gran­ny bag" - es fin­den sich Ta­schen für al­le Le­bens­la­gen und Le­bens­al­ter. Über­ra­schend viel­fäl­tig ist auch die Aus­wahl der ver­wen­de­ten Ma­te­ria­li­en. Die meis­ten Ta­schen sind aus Le­der, ge­folgt von Filz, Stoff, Pa­pier, Glas, Holz und Stroh. Aber auch un­ge­wöhn­li­che Ma­te­ria­li­en spie­len ei­ne wich­ti­ge Rol­le, man kann aus al­lem ei­ne Hand­ta­sche fer­ti­gen: Bau­fo­lie, Lkw-Pla­ne, Luft­ma­trat­ze, Turn­mat­te, Si­cher­heits­gur­te, Plas­tik­tü­te, Kas­set­ten­bän­der, Elek­tro­ka­bel, Schwäm­me, Lo­cken­wick­ler, Wä­sche­klam­mern, Tep­pich­stoff, Fahr­rad­rei­fen usw. – der Fan­ta­sie sind kei­ne Gren­zen ge­setzt.

Es gibt die Re­cy­cel­te, die Ge­beu­tel­te, die Be­tü­tel­te, die Klas­si­sche, die Ge­heim­nis­vol­le, die Ani­ma­li­sche, die Ve­ge­ta­ri­sche, die Ge­schlechts­lo­se, die Kampf­lus­ti­ge, die In­tro­ver­tier­te, die Hei­mat­ver­bun­de, die Rei­se­lus­ti­ge, die Mi­ni­ma­lis­ti­sche usw. Es fin­den sich lau­te und ganz stil­le Ta­schen. Die Ju­ry hat­te es da­her nicht leicht aus die­ser Viel­falt die Preis­trä­ger zu küren. Sie ent­schied sich für sechs gleich­wer­ti­ge Prei­se:

Preis für her­vor­ra­gen­des Hand­werk und in­no­va­ti­ve Form: Ul­rich Czer­ny, Saar­brü­cken
Preis für ei­ne Ta­schen-Skulp­tur: Bet­ti­na von Reis­witz, Mün­chen
Preis für die un­ge­wöhn­lichs­te Um­set­zung: Hei­ke Thamm, Mün­chen
Preis für die tren­di­ge, ju­gend­li­che Ta­sche: Ka­tha­ri­na Schwa­be, Aa­chen
Preis für die bes­te Um­set­zung im Be­reich Tex­til: Cor­ne­lia Feyll, Fried­land
Preis für die wit­zigs­te Idee: An­ge­li­ki Hof­mann, Rinch­nach.

In der Ju­ry sa­ßen An­na Eder, Ober­bür­ger­meis­te­rin der Stadt Deg­gen­dorf, Hei­di Mül­ler, Ga­le­rie Hand­werk, Mün­chen, Bir­git­ta Pet­schek-Som­mer M.A., Lei­te­rin der Deg­gen­dor­fer Mu­se­en, Dr. Kris­ti­ne Sche­rer, Ku­ra­to­rin, Tex­til­samm­lung Max Berk / Kur­pfäl­zi­sches Mu­se­um, Hei­del­berg, Er­win Schmid, Di­rek­tor der Spar­kas­se Deg­gen­dorf, Spon­sor, Ul­ri­ke Schwarz M.A., wiss. Mit­ar­bei­te­rin Hand­werks­mu­se­um und Or­ga­ni­sa­to­rin des Wett­be­wer­bes so­wie Ge­org Win­klmayr, Täsch­ner- und Satt­ler­meis­ter, Wels

Im Aus­stel­lungs­ka­ta­log (10.-- €) sind bei­de Aus­stel­lungs­tei­le be­bil­dert und be­schrie­ben, so­wie al­le Hand­ta­schen des Wett­be­wer­bes ab­ge­bil­det.

Das Be­gleit­pro­gramm kön­nen Sie sich als PDF-Da­tei her­un­ter­la­den.



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