QUARTALSPROGRAMM

Stadtgalerie im Stadtmuseum
18.12.2013 - 08.02.2014
Jutta Pointner

Textile Kunst Bilder

Tex­ti­le Bild­dar­stel­lun­gen ha­ben in der Kunst­ge­schich­te ei­ne lan­ge Tra­di­ti­on. Die Bild­wir­ke­rei ge­hört ne­ben der Töp­fe­rei zu den äl­tes­ten Kul­tur­tech­ni­ken. Ei­ne Blü­te­zeit er­leb­te sie im Mit­tel­al­ter und in der Re­nais­sance, ist aber vor al­lem in der Ge­gen­warts­kunst eher in Ver­ges­sen­heit ge­ra­ten. Jut­ta Point­ner hat sich mit ih­rem Web­stuhl die­ser al­ten und zeit­auf­wän­di­gen Tech­nik der tex­ti­len Bil­der­zeu­gung in ei­ner zeit­ge­nös­si­schen Spra­che an­ge­nom­men.

Für das wei­te­re Rei­sen - Zur Kunst von Jut­ta Point­ner „Die Künst­le­rin be­rich­tet auf die­ser poe­ti­schen Rei­se von den un­ter­schied­lichs­ten Wachs­tums­for­men der Na­tur, von ver­steck­ten Ein- und Aus­bli­cken, von be­hut­sam er­schei­nen­den Form­frag­men­ten bis hin zu men­schen­ähn­li­chen Pro­fil­for­men.
Sie lässt das Spiel der Blät­ter und Äs­te zu ei­ner ei­ge­nen Er­zäh­lung wer­den, Bli­cke durch Fens­ter in ei­ne frem­de Welt gleich, die mit je­dem Blick ein we­nig ver­trau­ter und zu­gleich frem­der wird, in­ter­es­san­ter, tief­grün­di­ger und aus­ho­len­der. Die Bild­wer­ke der Künst­le­rin be­rich­ten von der stän­di­gen Fas­zi­na­ti­on des per­ma­nen­ten Wachs­tums, dem viel­fäl­ti­gen Ein­ge­bun­den­sein, zu­gleich den Kon­zen­tra­ti­ons- und Se­pa­rie­rungs­vor­gän­gen, kurz: ei­nem um­fas­sen­den Sys­tem von Be­zie­hun­gen, die sich wie Räu­me um den Be­trach­ter die­ses Bild­tep­pichs schlie­ßen. Je­ne weit aus­grei­fen­de, bild­haf­te Klei­dung er­scheint schlie­ß­lich wie ein lan­ger Text, der nie zu En­de ge­le­sen wer­den kann, mit je­der Be­trach­tung aber noch fas­zi­nie­ren­der er­scheint. Letzt­lich be­rich­tet sie sou­ve­rän von ei­ner Rei­se­be­we­gung in die ei­ge­ne In­tro­spek­ti­on“. (Aus­zug aus ei­nem Text von Mag. Dr. Pe­ter Ass­mann)

Jut­ta Point­ner ver­brach­te ih­re ers­ten Le­bens­jah­re im Mühl­vier­tel. Seit 1975 be­treibt sie ein Ate­lier im ös­ter­rei­chi­schen Hai­bach ob der Do­nau. Ne­ben der Web­kunst be­tä­tigt sich die Künst­le­rin auch auf li­te­ra­ri­schem Ge­biet.
Ver­öf­fent­li­chun­gen in: Ram­pe, Fa­cet­ten, Land­strich
Sprach­bil­der im Ver­lag Gas­sel­ech­ner.



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