QUARTALSPROGRAMM

Stadtgalerie im Stadtmuseum
25.02.2011 - 03.04.2011
Im Dialog

Ludwig Denk, Pilgerstäbe - Manfred Popp, Zeichnungen

Pil­ger­schaft gibt es in al­len Welt­re­li­gio­nen. In Mit­tel­eu­ro­pa er­fuhr sie ge­ra­de in den letz­ten Jah­ren ei­ne re­gel­rech­te Re­nais­sance, bis hin zum Pil­ger­tou­ris­mus. Der Pil­ger­stab ist ein At­tri­but, das den Pil­ger auf sei­nem Weg be­glei­tet. Zu­gleich ist er aber auch ein Sym­bol für die le­bens­lan­ge Rei­se des Men­schen durch Raum und Zeit. Lud­wig Denk hat vor ca. 10 Jah­ren als ers­ter Künst­ler be­gon­nen das The­ma Pil­ger­stab künst­le­risch um­zu­set­zen. Auf zahl­rei­chen Rei­sen und Er­kun­dun­gen hat er sich in­ten­siv mit der viel­fäl­ti­gen Be­deu­tung des Sta­bes aus­ein­an­der­ge­setzt. Je­der sei­ner Pil­ger­stä­be trägt ei­nen Ti­tel, der zu­sam­men mit der ge­stal­te­ri­schen Sym­bo­lik auf den Trä­ger ver­weist. In Lud­wig Denks Stä­ben ist die gan­ze Welt ver­sam­melt. Farb- und Sym­bol­spra­che er­zäh­len von ar­men und rei­chen Pil­gern aus Ver­gan­gen­heit und Ge­gen­wart, von Mön­chen, Kreuz­rit­tern, Ma­na­gern, Scha­ma­nen, Fürs­ten und Bau­ern.

Die far­ben­präch­ti­gen und in ei­ner aus­drucks­star­ken Spra­che ge­stal­te­ten Pil­ger­stä­be Lud­wig Denks tre­ten in der Deg­gen­dor­fer Aus­stel­lung in ei­nen Dia­log mit den Zeich­nun­gen von Man­fred Popp. Die Ar­bei­ten bei­der Künst­ler tref­fen sich bei den The­men Zeit, Raum und Be­we­gung, Ge­schwin­dig­keit und Still­stand. Die Mas­sie­rung und Ver­dich­tung von Li­ni­en er­zeugt be­weg­te Struk­tu­ren in den abs­trak­ten Zeich­nun­gen von Man­fred Popp. Fast glaubt man Kalt­na­del­ra­die­run­gen vor sich zu ha­ben. Doch der Ein­druck täuscht. Mit mo­der­nen Schreib­ge­rä­ten bahnt sich der Zeich­ner sei­nen Weg auf dem Blatt. Es ent­ste­hen ge­we­be­ar­ti­ge Ge­flech­te, die den Be­trach­ter auf ei­ne me­di­ta­ti­ve Rei­se ein­la­den. Man­fred Popp be­zeich­net sich selbst als „Di­ri­gent der un­end­li­chen Li­ni­en“ und sagt über sei­ne Ar­beit: „Wenn ich zeich­ne wer­de ich ganz ru­hig wie der Zen Meis­ter“.

Lud­wig Denk
1938 ge­bo­ren in Deg­gen­dorf
Lebt und ar­bei­tet in Mün­chen

Man­fred Popp
1941 in Mün­chen ge­bo­ren
Leb­te und ar­bei­tete bis 1968 in Ams­ter­dam, dann wie­der in Mün­chen

Die Aus­stel­lung wird am Don­ners­tag, den 24. Fe­bru­ar mit Ober­bür­ger­meis­te­rin An­na Eder er­öff­net, die Ein­füh­rung hält An­selm Bil­gri aus Mün­chen

Fo­tos Denk:
Völ­ker­kun­de­mu­se­um Mün­chen, Ma­ri­an­ne Fran­ke,



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