QUARTALSPROGRAMM

Stadtgalerie im Stadtmuseum
28.10.2011 - 08.01.2012
Therese Eisenmann - "wild?"

Malerei und Grafik

In Go­sau im Salz­kam­mer­gut ge­bo­ren und auf­ge­wach­sen ent­wi­ckelt schon die jun­ge The­re­se Ei­sen­mann ein ganz per­sön­li­ches Ver­hält­nis zur Na­tur. Das Zeich­nen wird für sie zur Spra­che. So­fort nach Ab­schluss von Schul­zeit und Stu­di­um in Linz, zieht sie sich aus der um­trie­bi­gen Stadt wie­der in ein ein­sa­mes Ge­höft zu­rück. Aus die­ser star­ken Ver­bun­den­heit zur Na­tur und dem gro­ßem Re­spekt ge­gen­über Na­tur­er­schei­nun­gen wächst ein Ge­samt­werk, das um drei The­men­schwer­punk­te kreist. Der Mensch, ge­nau­er die Frau ist ei­nes da­von. The­re­se Ei­sen­manns Frau­en­gestal­ten sind Me­ta­phern für die Aus­ein­an­der­set­zung mit ih­rer ei­ge­nen Per­sön­lich­keit. Die Künst­le­rin sucht ge­zielt nach Le­bens­um­stän­den, die von Karg­heit und Ein­sam­keit ge­prägt sind und die es ih­rem künst­le­ri­schen Schaf­fen er­mög­licht sich auf das We­sent­li­che und Grund­sätz­li­che zu fo­kus­sie­ren. 13 Som­mer hat sie in der Ein­sam­keit des Hoch­ge­bir­ges ver­bracht, oft­mals im Zelt. Die ver­schaff­te ihr den frei­en Blick auf das Ele­men­ta­re der Exis­tenz. In den Was­ser­zy­klen tür­men sich Land­schaf­ten mit Strö­mun­gen, Quer­strö­mun­gen und Rich­tungs­wech­sel gleich zer­klüf­te­ten Ge­bir­gen auf. Wie bei den Frau­en­bil­dern bleibt auch hier die Farb­pa­let­te auf Weiß und Grau­tö­ne re­du­ziert. Gro­ß­kat­zen sind der drit­te The­men­schwer­punkt im Werk The­re­se Ei­sen­manns. Selbst­be­wusst und vol­ler Kraft prä­sen­tie­ren sich die Raub­tie­re als Be­schüt­zer und An­grei­fer zu­gleich. Die Stahl­gra­vur ist die be­vor­zug­te Tech­nik der Künst­le­rin. Kon­zen­tra­ti­on, Kraft und In­ten­si­tät ver­bin­den sich bei der Ar­beit an der Stahl­plat­te zu ei­ner Ein­heit. Häu­fig wer­den die Ra­die­run­gen nach­be­ar­bei­tet, oder vor­han­de­ne Ra­dier­plat­ten zu neu­en Ar­bei­ten um­ra­diert.
Kunst ist für The­re­se Ei­sen­mann ei­ne Rei­se durch die Zeit: „In die­sem ganz und gar ro­man­ti­schen Sinn be­trach­te ich mei­ne Kunst, die nicht im Min­des­ten von mei­nem Le­ben zu tren­nen ist.“



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