QUARTALSPROGRAMM

Stadtgalerie im Stadtmuseum
23.11.2012 - 03.02.2013
Jörg Siegfried Bachinger - synop

Er­öff­nung der Aus­stel­lung am 22. No­vem­ber 2012 um 19 Uhr

Be­reits wäh­rend der Schul­zeit hat Jörg Sieg­fried Ba­chin­ger, 1972 in Deg­gen­dorf ge­bo­ren, sei­ne Lie­be zum Stahl ent­deckt. In sei­ner Fach­ar­beit hat er ei­ne Skulp­tur aus Bahn­glei­sen ge­schaf­fen, die wäh­rend der Aus­stel­lung vor dem Stadt­mu­se­um zu se­hen sein wird. Das Ma­te­ri­al hat ihn bis in die Ge­gen­wart nicht mehr los­ge­las­sen und auch durch das Stu­di­um an der Aka­de­mie der Bil­den­den Küns­te in Nürn­berg be­glei­tet. In­zwi­schen sind vie­le sei­ner Ar­bei­ten im öf­fent­li­chen Raum zu se­hen, wie z.B. vor dem neu­en Po­li­zei­prä­si­di­um in Strau­bing. Ganz ak­tu­ell wur­de in den letz­ten Ta­gen die neu­es­te Ar­beit von Jörg Ba­chin­ger im Stadt­hal­len­park auf­ge­stellt. Mit den Do­nau­wel­len aus Stahl ist er als Sie­ger aus dem Kunst-Wett­be­werb zur Lan­des­gar­ten­schau in Deg­gen­dorf 2014 her­vor­ge­gan­gen. Schon 2010 er­hielt er den De­bü­tan­ten­för­der­preis des Staats­mi­nis­te­ri­ums für Wis­sen­schaft und Kunst und schlie­ß­lich im letz­ten Jahr der Kul­tur­för­der­preis sei­ner Ge­burts­stadt Deg­gen­dorf. Die Aus­stel­lung in der Stadt­ga­le­rie im Stadt­mu­se­um nimmt dies zum An­lass den Künst­ler in ei­ner gro­ßen Ein­zel­schau zu prä­sen­tie­ren.

In Ko­ope­ra­ti­on mit dem Fach­be­reich Me­di­en­tech­nik an der Hoch­schu­le Deg­gen­dorf ist im Auf­trag der Stadt­ga­le­rie ein Film ent­stan­den, der Her­stel­lung und Auf­stel­lung Jörg Ba­chin­gers Skulp­tur zur Lan­des­gar­ten­schau do­ku­men­tiert. Der Film wird bei der Er­öff­nung der Aus­stel­lung am Don­ners­tag, dem 22.11. um 19 Uhr zum ers­ten Mal der Öf­fent­lich­keit vor­ge­stellt und wird wäh­rend der ge­sam­ten Aus­stel­lungs­dau­er zu se­hen sein.

„Va­ria­tio­nen ein und des­sel­ben The­mas sind im Werk Jörg Ba­chin­gers öf­ters an­zu­tref­fen. Der ers­te Ein­druck mag vom Ma­te­ri­al her kom­men: Stahl, schwe­rer Stahl. Ein­fa­che For­men. Ober­flä­chen, un­ge­schönt, es las­sen sich Druck- oder Stauch­spu­ren er­ken­nen, not­wen­di­ge Spu­ren des Her­stel­lungs­pro­zes­ses. Kei­ne Schnör­kel, nir­gends. Grau­er oder ros­ti­ger Stahl, rück­ver­wei­send auf Glut und Kraft. Lie­gend oder ste­hend, la­pi­dar. Al­les Un­nüt­ze weg­ge­fil­tert, so er­gibt sich Kraft durch Er­schei­nung. In­ten­si­vie­ren durch weg­las­sen. Über­zeu­gend mit­tels Ri­go­ro­si­tät. Die Karg­heit sei­ner Fest­le­gun­gen ver­mag kei­ne In­ter­pre­ta­tio­nen zu be­flü­geln. Sie wen­det sich un­mit­tel­bar ans Ge­müt. Leich­te, Schwe­re, Durch­lass, Nä­he, Ab­rupt­heit, Ver­bin­dung. Die wei­ten Fel­der sei­ner strin­gen­ten Vor­be­rei­tun­gen füh­ren rea­li­ter durch Qua­li­tät zu ei­nem be­frei­en­den Emp­fin­den ab­so­lu­ter Zu­ver­läs­sig­keit. Ge­wich­ti­ge bild­ne­ri­sche Wahr­heits­fin­dung.“ (Leo Schötz)

Ein Ka­ta­log über die Ar­bei­ten Jörg Sieg­fried Ba­chin­gers ist beim Ver­lag Klin­ger in Pas­sau er­schie­nen. Der Ka­ta­log ist in der Stadt­ga­le­rie er­hält­lich.



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