QUARTALSPROGRAMM

Stadtmuseum
19.09.2013 - 23.11.2013
Stille Angst - Leise Hoffnung

Künstlerpositionen zur Vergänglichkeit des Lebens

Isabella Berr, Michael Victor Jackson, Sybille Loew, Bernd M. Nestler, Arnulf Rainer und Michael Runschke

Die Wer­ke der Aus­stel­lung be­schäf­ti­gen sich mit den uns be­glei­ten­den Ängs­ten vor Krank­heit und Ein­sam­keit im Al­ter und mit der Angst vor dem Ster­ben und dem Tod. Die pu­re Angst ist eben­so The­ma wie die schlei­chen­den un­gu­ten Ge­füh­le und die Un­si­cher­hei­ten, die wir als Men­schen zu die­sen The­men in uns tra­gen. Die Auf­lö­sung die­ser Ängs­te er­folgt durch die Hoff­nung, de­ren Po­si­tio­nen den Ängs­ten gleich ge­wich­tet prä­sen­tiert wer­den. Die Dar­stel­lung der Hoff­nung durch den Dienst am Nächs­ten und durch den Glau­ben, die Er­lö­sung durch Chris­ti Tod am Kreuz und sei­ne Auf­er­ste­hung.

Künstlerpositionen
Sy­bil­le Lo­ew er­in­nert mit der Ar­beit „jetz­t“ dar­an, dass un­ser Le­ben je­der­zeit end­lich ist und mit der Raum­in­stal­la­ti­on „stil­ler Ab­tra­g“ greift sie be­we­gend die The­ma­tik der an­ony­men Be­stat­tun­gen auf. Isa­bel­la Berr fo­to­gra­fiert „Or­te – Räu­me – Über­gän­ge“ und fängt die Ein­sam­keit in Mit­ten der Ge­sell­schaft ein. Ei­ne al­te Frau am Fens­ter eben­so wie jun­ge Men­schen im öf­fent­li­chen Raum. Die Ar­bei­ten wir­ken wie Stand­bil­der von Traum­se­quen­zen. Mit der Ar­beit „hin­we­g“ hat sie die The­ma­tik des Auf­er­ste­hungs­bil­des neu in­ter­pre­tiert.
Mi­cha­el Vic­tor Jack­son zeigt uns mit sei­nen Ar­bei­ten aus den Se­ri­en „Af­fen“ und „Rat­ten“ scho­nungs­los un­se­re ver­bild­lich­ten Ängs­te in Öl auf Lein­wand.
Bernd Nest­ler kon­fron­tiert uns mit sei­ner Skulp­tur „Ihr Bild vom Bild im Kopf“ di­rekt mit dem Tod un­se­res Kör­pers. Die Wer­ke „Auf­er­ste­hun­g“ und „Spie­gel­ma­ni­fest des Glau­ben­s“ wei­sen in Rich­tung Er­lö­sung. Mi­cha­el Runsch­ke schenkt uns in sei­nem Vi­deo „Ei­ne Bit­te hät­te ich no­ch“ über das Ster­be­hos­piz der Barm­her­zi­gen Brü­der in Mün­chen Hoff­nung und Ru­he und öff­net uns da­mit für Ge­sprä­che. Schlie­ß­lich siegt in den Kreuz-Gra­fi­ken von Ar­nulf Rai­ner das Le­ben über den Tod durch den Tod Chris­ti am Kreuz.

Die Ausstellung wird kuratiert von Doris Kettner
In Kooperation mit:
Hospizverein Deggendorf e.V.
Evangelische Kirchengemeinde Deg­gen­dorf
Kunstraum Kettner
Mit freundlicher Unterstützung von Trauerhaus Kasberger

Eröffnung:
Freitag, 20.09.2013, 19 Uhr


Veranstalter: Museen der Stadt Deggendorf


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